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Kann denn Golfen (Umwelt)Sünde sein?
Erfahren Nichtgolfer von meiner Leidenschaft, kommt neben den üblichen Sprüchen das Thema Umweltsünde auf den Tisch.

Meistens jedoch ohne fundiertes Grundwissen, wie stark so ein mitteleuropäischer Golfplatz die Umwelt im Vergleich zu anderen Bodennutzungsarten belastet.
Was den Flächenverbrauch angeht, werden für einen Golfplatz (18-Loch) ca. 60 bis 80 Hektar benötigt, wobei ca. 3/4 davon naturbelassenes Rough bilden. Eine positive Ökobilanz läßt sich in unseren Breiten kaum absprechen. Oft kommt es zu einer Renaturierung, wenn ehemalige Nutzflächen (zB: Kiesgruben, Monokulturen, sonst. Ackerböden) wieder ortstypische Vegetation nachweisen können. Alleine das Rough kann oft bis zu 70 verschiedene Pflanzenarten beinhalten. Treten Sie also nicht alles nieder, wenn Sie mal ins Rough geraten!

Was den Wasserverbrauch angeht, so kann man hier nicht alle Golfplätze über einen Kamm scheren, da die Bewässerungsmöglichkeit vom Standort abhängig sind. Während manche Golfplätze mit den vorhandenen Wasserreserven (zB: in Form von Wasserhindernissen) und Grundwassernutzung auskommen, stehen wiederum andere Golfplätze vor großen Bewässerungsproblemen.
Unabhängig vom Wasser- un Flächenverbrauch wird der hohe Pestizideinsatz als Argument für die Umweltschädlichkeit genutzt.
Pestizide und Kunstdünger sollen ins Grundwasser und über Insekten in die Nahrungskette gelangen. Das läßt sich leider nicht leugnen. Wenn man den durchschnittlichen Pestizideinsatz von 0,4 kg pro Hektar Golfplatz mit dem 3,8 kg-Wert für Getreide-Fläche vergleicht, so erscheint die Sache in einem anderen Licht. Natürlich sollte man nicht vergessen, dass der Pestizid-Bedarf von Grüns bei 15 kg pro Hektar beträgt und der Wert von 0,4 kg pro Hektar Golfplatz für den gesamten Golfplatz bemessen ist. Hierzu bietet sich jedoch auch ein Vergleich an: ein Kartoffelfeld benötigt 11,7 kg und Obstplantagen 12,5 kg.

Je nach ursprünglicher Flächennutzung, wirken sich die meisten Golfplätze positiv auf die Artennutzung aus. Die großflächigen Biotope bieten Fauna und Flora geschützte Lebensbedingungen. Insbesonders Wasserhindernisse haben eine positive Auswirkung auf die Artenvielfalt.
Golfplätze sind also umwelttechnisch nicht so schlimm, wie es auf den ersten Blick erscheint.
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Höhenflug-Pause
Nachdem der HCP-Höhenflug abrupt zu Ende ging, fing das große Jammern an. Die gängigen Ausreden reichten nicht mehr aus, agressive Gedanken störten die momentan wenig entspannenden Spaziergänge über die ramponierten Fairways.

Meine natürliche Umgebung (Golfplatz) wurde nämlich durch Tiefenvertikulierung entsetzlich und nicht unerheblich beschädigt. Da helfen das Besserlegen und nicht vorgabewirksame Turniere nicht, um eine momentane Golf-Depression zu verhindern. Kleine Lichtblicke in Form von 36-Stableford-Runden machen jedoch Hoffnung auf Rückkehr der Birdiescharen.
Es wird langsam Zeit, mich auf die Clubmeisterschaften vorzubereiten, die in 3 Wochen stattfinden. Mein erstes bescheidenes Ziel ist es, nicht die letzte zu werden. Vielleicht nehmen diesmal mehr als 8 Damen teil, damit sich meine Chancen auf den vorletzten Platz erhöhen.
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Unfairer Ballräuber oder ein Märchenplatz
Eine entspannte Runde in GC St. Wendel war schon seit Wochen geplant und heiß erwartet.

Zusammengefasst wurden meine Erwartungen mehr als übertroffen. Extreme Höhenunterschiede, erhöhte Abschläge mit traumhaften Aussichten und wunderschön gewellte Fairways, die 100% kein ebenes Fleckchen vorweisen können.
Obwohl sich mein erster Abschlag an der 10 sich direkt in dichten Büschen verabschiedet hat und mind. weitere 6 Bälle spurlos verschwunden sind, konnte ich stolze 35 Stablefordpunkte spielen. Sogar ein Birdie hat sich auf meiner Scorekarte verirrt und soweit ich das erfassen konnte, der einzige Birdie im gesamten Flight.
Als absoluter Fan von kurzen Par 3-s mit aussergewöhnlichen Lagen und Hindernissen, bin ich hier voll auf meine Kosten gekommen, auch wenn auf diesen kurzen Ungeheuern meistens nur ein Bogey zu schaffen war.

Der Service sowie das Restaurant waren mehr als ausgezeichnet. Nett, zuvorkommend und hilfsbereit. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war mit 50 Euro für ein Greenfee (Wochentag) und ca. 10 Euro für ein sehr gutes Hauptgericht im Restaurant auf jeden Fall gut.
Ich freue mich schon sehr auf die nächste Runde in GC St. Wendel





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